Du wirst 10 mal scheitern…!

Cirkus Elefant10 Gründe für das Scheitern

Worin überhaupt? In diesem Artikel geht es um die möglichen Ursachen die einem Existenzgründer bzw. StartUp Unternehmen in eine Krise stürzen können oder gar das Ende des Vorhabens bedeuten. Man könnte an dieser Stelle auch den psychologischen Aspekt hinzuziehen. Jedes Problem, jeder Misserfolg bringt dich deinem Ziel näher und gehört einfach dazu.

Mögliche Ursachen für das Scheitern einer Unternehmung:

  • Fehlende kaufmännische Kenntnisse & kein Ausgleich dieses Defizits durch Berater / Personal
  • Schwerwiegende Mängel im Businessplan bzw. schlichte Missachtung des Plans
  • Finanzierungsfehler - Zu hoch erwartete Umsätze und zu hohe Startausgaben / monatliche Belastungen
  • Zu geringes Eigenkapital - Zinsen aus Fremdmitteln zehren am Gewinn
  • Fehlerhafte Einschätzung der Geschäftsidee - Einige Gründer sind in Ihr Vorhaben "verliebt" was die realistische Einschätzung des Marktes verzerrt. Ein Berater von außen hilft.
  • Familiäres Umfeld - Eine stabile Grundbasis hilft.
  • Selbstüberschätzung - Blauäugiges starten eines Unternehmens führt zwangsläufig zum Scheitern. Es gibt sehr viele Punkte zu beachten. Gründerseminar hilft.
  • Streit unter Gründern - Wir sind alle nur Menschen, wo Menschen sind - sind Konflikte. Diese gilt es geschickt und gelassen zu lösen.
  • Fehlendes Innovationspotential - Ein starres, gar steifes Unternehmen ohne laufende Anpassung an den Markt wird nicht weit kommen.
  • Fehlendes Alleinstellungsmerkmal - Niemand braucht ein zweites eBay ein zweites Facebook oder einen billige Version eines Porsches. Das Vorhaben muss sich in mindestens einem Punkt klar von den Konkurrenten abheben und keine 1 zu 1 Kopie darstellen.

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Licht geht auf - IdeeDie passende Geschäftsidee

Soweit, so gut. Wem immer noch die passende Geschäftsidee fehlt und hier Nachhilfe benötigt, dem wird in den folgenden Links geholfen:

5 Kommentare zu:

“ Du wirst 10 mal scheitern…! ”

WojciechWojciech
Geschrieben am 12. September 2012 um 19:38  

Ich habe das Glück gehabt bei einem StartUp dabei gewesen zu sein, welches am Ende gescheitert ist. Einige deiner genannten Grunde erkenne ich wieder. Hinzufügen würde ich persönlich noch ein “Schlechtes Team”. Mit dem schlechten Team meine ich jedoch nicht die Menschen persönlich sondern deren Engagement in einem StartUp.

azellaazella
Geschrieben am 18. September 2012 um 10:37  

Stimmt natürlich. Nicht jeder ist hochmotiviert – noch weniger wenn er nicht direkt am Unternehmen beteiligt ist.

BerndBernd
Geschrieben am 27. November 2012 um 16:43  

Wie wichtig das familiäre Umfeld ist, habe ich besonders in den ersten 2-3 Jahren gemerkt. Und das hat mich dann vor schlimmeren bewahrt. Heute läuft es so wie es soll (naja, zumindest fast). :-)

KlausKlaus
Geschrieben am 1. Januar 2013 um 21:10  

Wenn man nun weiss das ca. 75% aller Existenzgründungen einen Kapitalbedarf von maximal 25.000 € haben in denen oftmals sogar noch Ausbildungskosten beinhaltet sind, dann ist schnell klar das zu wenig Eigenkapital vorhanden ist, betriebswirtschaftliche Kenntnisse nicht durch einen Berater, geschweige denn ein Wochenendseminar ausgeglichen werden können.

Die meisten dieser Punkte sind in einem Faktor begründet – dem Gründer – dessen Kapitalausstattung und des Wissen sind immer Personen bedingt.
Einzig der Innovationsgrad kann als Gründerunabhängig betrachtet werden. HIer gilt es dauerhaft die Augen aufzuhalten und ggf. auch Instrumente zur automatischen Suche zu verwenden.

Klaus

Weiter geht´s mit 2013… | azella.de/blog ↑
Geschrieben am 5. Januar 2013 um 14:03  

[...] "Macher sein" – Nicht reden, sondern machen – aber mit Planung [...]

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