CMS: Joomla & Typo3 – Die Einsatzgebiete
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Zwei CMS Systeme und ihre Stärken
Gerade bei den Content-Management-Systemen [CMS], gibt es gravierende Unterschiede in der Handhabung und Pflege. Selbst unser beliebtes WordPress zählt zu den CMS Systemen. Aber hier kann man kaum direkte Vergleiche mit anderen "Inhaltsverwaltungssystemen" ausmachen. Hier fehlt einfach der gemeinsame Nenner. Am ehesten kann man, meiner Meinung nach, noch die beiden Giganten Joomla und Typo3 in einem Atemzug nennen. Doch auch direkte Vergleiche sind hier schwer zu ziehen, da die Systeme, je nach Vorhaben, einfach sehr speziell sind. Gehe an dieser Stelle nicht zu sehr auf technische Details ein. Hier geht es vor allem um die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten vom Redaktionssystem Joomla und dem mächtigen Typo3.
Erster Eindruck
Ein Joomla! oder Typo3 Projekt erkennt man nicht auf Anhieb. Das einsetzen oder selbst gestalten von Design Vorlagen kann jedes Projekt optisch einzigartig machen. Erst beim tieferen Einblick in die Systeme, fallen die unterschiedlichen Möglichkeiten auf.
Beispielprojekte:
Typo3 : http://www.tvmovie.de/, http://www.rewe.de/, http://www.unicef.de/
Joomla! : http://www.danone.com/, http://www.pcpraxis.de/
Die beiden Systeme sind frei verfügbar, daher werden größere Unternehmen, wohl schon alleine aus Image Gründen, kaum auf ein solches System setzen. Die genannten Beispiele sind wirklich Ausnahmen. Auch der Fakt, das beide Systeme als Open Source Projekte laufen, sind nicht gerade förderlich bei der Absicherung gegen jugendliche Hackereien. Regelmäßige Backups oder das einsetzen von Premium CMS Systemen sorgt bei großen Projekten für Abhilfe.
Performance & Bedienung
Die Performance ist bei Joomla deutlich besser, auch größere Projekte lassen sich mit weniger Serverpower realisieren als es in Typo3 möglich wäre. Das macht sich auch beim Joomla Hosting am Preis bemerkbar. Das liegt vor allem an dem Quellcode von Typo3, dieser ist im Kern recht in die Jahre gekommen. Auch bei der einfacheren Bedienung kann Joomla punkten. Typo3 fährt hier zwar mir mehr Möglichkeiten auf, aber die Komplexität machen eine intuitive Bedienung nahezu unmöglich. Wenn man sich aber in Typo3 eingearbeitet hat, bietet dieses erstaunlich viele Möglichkeiten mit dem Content professionell und am Ende auch effizient umzugehen.
Beliebtheit / Nutzungshäufigkeit
Laut Google Trends werden verwandte Suchbegriffe zu "Joomla" deutlich häufiger in die Suchmaschine gedrückt als die des komplexeren Typo3. Eingesetzt wird dieses somit auch häufiger, schon alleine aufgrund der einfacheren Bedienung, genaue Zahlen habe ich aber gerade nicht vorliegen.
http://blog.webgarten.ch/cms/typo3-versus-joomla/
http://www.digitale-offensive.de/blog-archiv/datum/2012/01/typo3-vs-joomla/
Fazit: Für professionelle und große Projekte, welche regelmäßig mit frischen Inhalten gepflegt werden, und wenn eine entsprechende Serverleistung vorhanden ist, wird Typo3 sicher die ideale Wahl sein. Wer sein Projekt selbst betreut und keine unzähligen Stunden in die Einarbeitung investieren möchte, wird mit Joomla besser beraten sein.

Fazit:
Fotos von Fotolia & iStockPhoto richtig kennzeichnen
Das nutzen von Bildern / Fotos aus Datenbanken, die kostenfrei lizenzfreies Material verteilen, vermeiden. Das Bildmaterial kann nachträglich verkauft werden, dann sind die Bilder plötzlich nicht mehr lizenzfrei. Die ersten teuren Abmahnungen lassen dann nicht lange auf sich warten.
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