SEO: Eine turbolente Branche!

Die Suchmaschinenoptimierung entwickelt sich mehr und mehr zu einem Handwerk, das eine hohe Anpassungsfähigkeit von denjenigen erfordert, die es ausüben. Da Google ständig bemüht ist, seinen Nutzern möglichst relevante Suchergebnisse zu liefern, feilt der Suchgigant permanent an seinen Algorithmen. Dies dient nicht nur dazu, die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern – es soll so auch erschwert werden, die Ergebnisse mit Hilfe von SEO zu manipulieren. So wird beispielsweise hochwertiger und aktueller Content immer wichtiger. Webseiten, die damit dienen können, steigen im Ranking auf, andere dagegen werden abgestraft. Auch auf die Linkstruktur kommt es immer mehr an. Trust geht vor Masse, und auch auf die Linktexte wird vermehrt geachtet. Eine Internetagentur muss sich damit abfinden und sich den Änderungen anpassen, wenn sie nicht den Anschluss verlieren möchte.

Immer auf dem neusten Stand

In einer guten SEO Agentur gehört es zur alltäglichen Arbeit dazu, sich über die aktuellsten Entwicklungen zu informieren. Nur so können die Mitarbeiter schnell und effektiv auf Änderungen reagieren, ihre Methoden danach ausrichten und ihren Kunden weiterhin die hohe Qualität liefern, die sie erwarten. Wer die Algorithmus-Anpassungen von Google ignoriert, riskiert, dass die zu optimierenden Webseiten im Ranking dauerhaft absteigen, und dies möchte natürlich keine Internetagentur vor ihren Kunden zu verantworten haben.
Die Updates werden nicht immer weltweit, aber auf jeden Fall deutschlandweit gleichzeitig gelauncht, in München sind die Veränderungen also zur gleichen Zeit spürbar wie in Berlin oder Hamburg.

Der Standort als Faktor

Es kann daher nicht behauptet werden, dass für die Suchmaschinenoptimierung München ein vorteilhafterer Standort ist als eine andere Stadt in Deutschland. Auch nicht im Zusammenhang mit dem neuesten Update von Google, dem sogenannten Venice Update. Diese Änderung hat dazu geführt, dass die Suchergebnislisten dem Standort des Suchenden angepasst werden. Befindet sich der Suchende beispielsweise in München und sucht nach einem Produkt oder Dienstleister, wird er in den SERPs vermehrt Anbieter aus seiner Heimatstadt finden.
Ebenso für viel Gesprächsstoff in der Branche hat in der jüngsten Zeit das Panda Update gesorgt, das sich hauptsächlich auf die Inhalte der Webseiten konzentrierte. Webseiten mit wenig Content, aber vielen ausgehenden Links beispielsweise, die offensichtlich nur zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung erstellt wurden, waren dabei natürlich unter den Verlierern.

Das neuste Google Update

Ebenfalls noch nicht lange her ist das Penguin Update von Google. Auch dieses diente dazu, die Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen und Webspammern das Handwerk zu legen. Ins Visier genommen wurden dabei beispielsweise Webseiten, deren Inhalte auffällig viele Keywords enthielten (Stichwort Keyword-Stuffing). Ebenso ging es Seiten an den Kragen, die unnatürliche Muster in ihrer Backlinkstruktur aufwiesen. Wird immer nur mit Keywords im Linktext auf eine Webseite verlinkt, so ist das für Google nun ein Zeichen, dass es sich dabei nicht um einen natürlichen Linkaufbau handeln kann.
Eines ist sicher – es wird noch zahlreiche Updates geben, und die gesamte Online-Branche wird sich weiter verändern. Dies bedeutet jedoch nicht, dass bald keine Internetagentur München oder andere deutsche Städte mehr mit ihrer Existenz beehren wird. Ganz im Gegenteil: die kontinuierlichen Veränderungen und steigenden Anforderungen verlangen hochkompetente Dienstleister im Online-Segment.

Ein Gastartikel von Stellan Herr

Google Penguin Update – Fieser Pinguin

Fakten zum Penguin Update von Google

Fieser Google PinguinGoogle hat am 24.04.2012 wieder ordentlich an den SERP´s gerüttelt. Das neuste Update ist unter dem Codenamen "Penguin" bekannt. Wer beim "Panda Update" verschont geblieben ist, den hat es jetzt eventuell um so mehr erwischt.

Scheinbar hat dieses Update hauptsächlichen Fokus auf die eingehende und ausgehende Linkstruktur (Anchortexte und Linkziele). Das Panda Update hatte im Gegensatz hierzu auf schlechten Content gezielt.

Die Auswirkungen

Angeblich sind bei Google´s neustem Update nur 3% der deutschen Suchergebnisse betroffen. Die gefühlte Zahl ist aber enorm höher, da hauptsächlich überoptimierte SEO Seiten betroffen sind und wir uns eben in dieser Branche bewegen. Betroffene Seiten haben teilweise einen kompletten Rankingverlust (ca. minus 2 bis minus 50 Seiten) auf nahezu allen Keywords und Phrasen zu verbuchen. Das wird mit Sicherheit die ein oder andere umsatzbedingte Kündigung zur Folge haben. So einige SEO´s dürften mit aufgebrachten Kunden rechnen.

Warum Google, WARUM?

Google möchte die Qualität der Suchergebnisse weiter erhöhen und (wenn man zwischen den Zeilen liest) weitestgehend selbst bestimmten. Auch wenn Google die Qualität als Merkmal vorschiebt, halte ich es für sehr fraglich das ein Algorithmus feststellt was Qualität ist. Alles in allem ist Google mit dem fiesen Pinguin sensibler und gleichzeitig härter in Sachen Linkaufbau geworden.

Welche Seiten sind betroffen?

Mögliche Ursachen für eine vorerst unwiderrufliche "Abstrafung" durch den fiesen Pinguin:

  • Allgemeiner Linkkauf und Verkauf
  • Unverhältnismäßig viele Backlinks aus Kommentaren (besonders Keywordlinks)
  • Setzen von "Money Keywords" (ein wie ausgehend)
  • Links auf Webprojekte die offensichtlich Linkkauf betreiben
  • Übertriebenes setzen von Affiliate-Links
  • Keyword Domains mit "harter" Verlinkung im Netz

Update: Neuste Erkenntnisse zum Penguin Update sprechen dafür das ab 65% eingehende Keyword Links der Pinguin zuschlägt. Zusätzlich sind eingehende Links von themenfremden Webseiten ein Negativfaktor. Auf SEO-United.de weiterlesen.

Was sind nun wieder "Money Keywords" und "harte Verlinkung"?

Verkauft man als Beispiel Handys so wären an dieser Stelle Links mit dem Anchortext "Handys, Handy Shop, Handy kaufen" genau diese Art von Keywords & Phrasen die man künftig sehr vorsichtig einsetzen sollte, besser komplett vermeiden. An dieser Stelle verweise ich euch auf den Artikel von Julian Dziki, der genau dies bereits im Februar gerochen hatte: Linktexte bald komplett egal?

Update: Eine eingehende Analyse des Pinguin Updates mit Beispielprojekten findet sich auf seo-handbuch.de

Weiter geht´s! SEO & Linkaufbau nach dem Pinguin

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PageRank Update Februar 2012 läuft

PageRank Update Februar 2012

Es ist wieder geschehen, der PageRank Balken zuckt wieder. Leider konnte ich kein Plus einfahren. Ich hoffe noch auf Korrigierung nach oben. Die vielen DoFollow Kommentare machen sich dann doch zu bemerken. Mal sehen welche Lösung ich mir da einfallen lasse.

Über die Wichtigkeit des PageRank´s brauchen wir an dieser Stelle nicht diskutieren. Dazu gibt es folgenden Artikel: PageRank wichtig?

In jedem Fall ist es immer wieder interessant, wie scheinbar willkürlich der PageRank doch festgelegt wird.

Jetzt testen welchen PageRank deine Seiten beim PageRank Update im Februar 2012 erhalten haben.